Termine von Wildkräuterführungen 2013.
Die Führungen zum Thema Wildkräuter werden zum Teil mit Kooperationspartnern durchgeführt.
Kräuterführungen mit Verkostung in Zusammenarbeit mit der Pension Falter in Schmidt sind auch dieses Jahr wieder in Planung Telefon: 02474 99890
Es gibt 2 Führungen in Zusammenarbeit mit dem Campingplatz in Hammer zu folgenden Terminen:
27.04. und 31.08. Hier wird nach dem Suchen und Sammeln gekocht und gegessen. Anmeldungen beim
www. camp-hammer.de
Hier ist der
Flyer
(Flyer Teil 2) dazu: Er kann auch zur Anmeldung genutzt werden
Eine Wildkräuterführung mit dem BUND Kreis Düren ist am Samstag, den 13.07. von 09.30 bis 13.00 Uhr ab dem Infopunkt in Zerkall (Anmeldung bei mir 024291502). Hier können Sie das Jahresprogramm des BUND 2013 herunterladen:
http://www.bund-dueren.de/aktuelles_termine/jahresprogramm_2013_download/
Als Waldführer des Nationalparks bin ich an den Familienführungen beteiligt.
An folgenden Terminen und Orten habe ich Führungen, die meist auch das Thema "essbare Wildpflanzen" ansprechen:
22.07. Nideggen, 16.00 Uhr
23.07. Simmerath- Einruhr, 16.00 Uhr
24.07. Heimbach, 16.00 Uhr
29.07. Nideggen, 16.00 Uhr
Anmeldungen zu diesen Führungen sind erforderlich, näheres finden sie
hier: auf der Seite des Nationalparks.
Im Rahmen des
Bosselbachlaufs des Sportvereins FC Germania Vossenack findet in diesem Jahr am 17.07. 2013 auch eine Kräuterführung statt. (16.30 Uhr ab Sportplatz in Vossenack)
Wildgemüse im Januar 2011
Nach dem hohen Schnee kam heftiges Tauwetter und Wärme.
Unter dem Schnee im Garten hatten Feldsalat, Lauch durchgehalten auf der Wiese haben junger Rainkohl, Gunderman, Taubnessel, und Vogelmiere gut überlebt.
Vor 2 Wochen hatten wir noch einen halben Meter Schnee und am 18.01.2011 sind die abgebildeten Fotos (unten) aufgenommen worden.
Dies zeigt, dass die Natur uns immer etwas nahrhaftes bietet (sogar im Januar), wenn wir es nur zulassen und einen Blick dafür haben.
Besonders schmackhaft sind zur Zeit die kleinen Pflänzchen des Klettenlabkrautes, die im Herbst noch gekeimt sind. Auch der Wiesenkerbel, Löwenzahn und Sauerampfer haben schon ganz kleine Blätter. Daraus einen Salat zu bereiten ist ein Gedicht!
Gute Darstellungen und Informationen zu einzelnen Pflanzen finden Sie u.a. bei
www.heilkraeuter.de .
Wildgemüse im Frühling
Nach der langen kalten Phase ist es Pfingsten (2010) warm geworden.
Erst jetzt gehen Die Blüten von Bärlauch und Waldmeister bei uns auf. So spät haben sie in den Jahren noch nie geblüht.
Im Frühling lebt der Wildgemüsefan im Paradies (wenn er den Garten nicht tot-gepflegt hat).
Nun sprießt alles mit zarten und gehaltvollen Blättern.
Zur Zeit kommen auch in unser Brot regelmäßig Kräuter.
Die ersten neuen brauchbaren Blätter kamen vom Scharbokskraut und Kerbel.
Der Sauerampfer ist am 1.Mai schon am Schossen. Da kann man sowohl die Blätter als auch die Blütenstände nutzen.
Ende April stand der Bärlauch im vollen Laub. Nun kommen gleichzeitig mit den Blüten auch die Maiglöckchen. Das heißt, genau hinschauen beim Ernten, denn die Maiglöckchen sind giftig.
Pünktlich zur Mainacht gab es Maibowle aus Waldmeister (dieser wächst neben unserer Haustür).
Die Delikatesse ist jetzt der Löwenzahnsalat. In der Eifel ist es üblich Löwenzahn mit Kartoffel zu einem Eintopf zu kochen. Wir lieben ihn besonders zu Bratkartoffeln. Dabei wird etwas Löwenzahn und Zwiebeln zu den Kartoffeln in die Panne gegeben und ein Salat wird mit Joghurt und Bärlauch und etwas Gundermann angemacht. Besonders schmeckt es uns wenn wir die Bratkartoffeln auf westfälischer Art aus rohen Kartoffeln (mit gedünsteten Zwiebeln und etwas Kümmel) zubereiten.
Probieren Sie mal die Blätter der Dickebohne (Vicia faba) nicht nur die Bohnen sind lecker und eiweißhaltig sondern auch die Blätter. Die Blätter der Phaseolusbohne (Busch-oder Stangenbohnen) dürfen sie nicht essen, denn die enthalten Phaseolin was (zumindest roh genossen) etwas giftig ist.
Im Sommer zur Sonnenwende ist die Zeit der zarten Vielfalt vorbei.
Nun kann ein Schnitt bzw. mähen für neuen Wuchs bei Brennessel Kerbel und Girsch sorgen. Jetzt kommen die Blüten, die auch lecker sind und mit denen man Salat und Gemüse essbar verzieren kann (Mageritten, Beinwell, Malve, Springkraut, Rotklee, Rosen, Gundermann, Lavendel, Salbei,....
Ende Juni ist es wichtig die in Massen vorkommenden Holunderblüten zu nutzen.
Die sind gut zu trocknen, dann stehen sie das ganze Jahr über zur Verfügung.
Wir geben die getrockneten Holunderblüten in den Tee.
Holunderblüten-Tee oder Holunderblüten in Apfelsaft ist kalt getrunken bei heißem Wetter eine Delikatesse. Holunderblüten in Apfelsaft läßt sich auch gut zu Gelee verarbeiten. Wir benutzen natürlich Honig statt Zucker und Als Geliermittel Agar Agar oder Konfigel.
Karin und Rainer Wiertz
Germeter 62
52393 Hürtgenwald
Tel +49 2429 1502
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